Freitag, 22. Februar 2008

underwaterworld & island of dreams

In Sandakan gibt es einen grossen Urwald, in dem zahlreiche Orang Utans leben. Es gibt keine Gehege oder Kaefige.
Jeden morgen versammeln sie sich, immer um die gleiche Zeit, um gemeinsam bei einem schoenen Picknik die doof gaffenden Touristen anzusehen. Wir waren natuerlich auch dabei :-)
Am Tag danach erwachten wir bereits in Semporna, einer suessen kleinen Hafenstadt, in der gerade das alljaehrliche Dorffest stattfand. Ein kleines Riesenrad und verschiedene Werf-, Schiess- und Spielbuden, die den lieben Michele magisch anzogen. Da er natuerlich ueberall ueberragende Gewinne erzielte, versammelte sich alsbald eine Schaar Einheimischer Kinder um ihn herum und alle staunten und jubelten. Er hat natuerlich unter lautem Gejohle alle Gewinne (z.B. 21 Coladosen) verteilt.
Den naechste Morgen nutzten wir, um eine geeignete, preisguenstige Tauchschule zu finden, in der wir beide unsere Kurse absolvieren wollten. Wir fanden sie: "Scuba Junkies" Das Glueck fuer mich. Ich bekam den einzigen deutschen Tauchlehrer in ganz Malaysia!!!
In drei Tagen konnte ich nun also meinen open water schein machen und michele seinen rescue diver. Am ersten Tag mussten wir beide nur bueffeln und bei strahlendem Sonnenschein irgendwelche englischen Theorievideos ansehen. Am zweiten und dritten Tag hatten wir dann Praxis.

Meine erste Tauchgegend war Sibuan. Ein Traum von einer Insel!

















Ich konnte unter Wasser eine Seegurke beim grossen Geschaeft beobachten und eine Schildkroete schwimmen sehen, waehrend mein Schatz staendig "bewusslose" Taucher aus dem Wasser holen musste. Der arme... war total fertig.
Nach dieser, doch recht anstrengenden Zeit hatten wir uns eine erholsame Pause verdient, also buchte meine Liebling einen kleinen Urlaub vom Urlaub auf Mataking, eine Insel weit weit weg von der Zivilsation. Strahlender Sonnenschein, weisser Sand, tuerkiesfarbenes Wasser, eine kleinen romantische Huette und viele liebe Menschen, wie eine grosse Famlie. Das absolute Highlite fuer mich: Es gab sogar einen Beachvolleyballplatz dort!!! :-)))) Und jeden Tag um 5 bis um 7 konnte man dort mit den Einheimischen spielen. Allerdings musste ich mir deren Anerkennung erst erarbeiten, schliesslich bin ich ja nur eine Frau! Aber am Abend des ersten Tages kannten alle meinen Namen. Schnorcheln, Tauchen, Baden, Volleyball spielen und Essen... so sahen unsere Tage dort aus. Aber es kommt noch besser. Gemeinsam mit einem italienischen Ehepaar teilten wir uns ein Boot fuer einen Tagesausflug nach Sipadan, eines der genialsten Tauchgebiete der ganzen Welt. Es war einfach nur fantastisch. Was wir alles gesehen haben? Das verraten wir euch bei unserer Zusammenkunft danach. Ein Bissel Spannung muss ja sein!