So, lang erwartet, meldet sich nun auch die Dame des Hauses Lewalder zu Wort... Ihr hoert nun die Geschichte von zwei Menschen, die hinausgingen, um Berge, Taeler und unheimliche Gestalten kennenzulernen:
Nach einer endlos langen Taxifahrt, einen sehr mueden Michele auf dem Schos liegend, keinen Platz im Fussraum, um die Beine auszustrecken, staendig den Fahrtwind von 120kmH im Gesicht, weil das dritte Taxi natuerlich keine Klimaanlage hatte, kamem wir irgendwann voellig erschoepft wieder in Kuala Lumpur an. Wir verbrachten eine sehr kurze Nacht im Tropical, da am naechsten Tag schon unser Flug nach Kota Kinabalu ging. Eine, zur Abwechslung mal wieder angenehme Stadt, in der es auch einen guten Italiener gibt. Asiatisches Essen ist ja gut uns schoen, aber mal wieder so richtig schoene Pizza :-)
Am spaeten Abend haben wir dann die Spielhallen der Stadt unsicher gemacht, in der man(n) auch Spass in ohrenbetaeubenden Karaokeboxen haben kann.
Eine Taxifahrerin brachte uns am naechsten Morgen zum Mount Kinabalu, den wir eigentlich besteigen wollten. Ein Aufstieg auf den hoechsten Berg Suedostasiens dauert jedoch 2 Tage und ist mit einem Schlafplatz auf der Haelfte der Strecke verbunden. Aber leider war dort kein einziges Bett mehr frei, weswegen wir nur bis zur Haelfte klettern konnten und dann wieder zurueck mussten. Den Abend verbrachten wir in einer gemuetlichen Huette, bei angenehmen Temperaturen, waehrend es draussen wie aus Eimern die ganze Nacht goss!
Am naechsten Tag wollten wir auf der Hauptstrasse einen Bus abfangen, der von Kota Kinabalu nach Sandakan faehrt. Leider wollte kein Bus halten, scheinbar hab ich nicht genug Bein gezeigt.
Raflesia
Die Hot Springs - heisse Quellen, auch Quellen unserer wohlverdienten Erholung - stellen ein Highligt auf diesem Trip dar. Waehrend einer Nachtwanderung konnten wir sehr interessante Tiere sehen. Besagte Tiere koennen einem kleinen unschuldigen Maedchen jedoch auch einen gehoerigen Schrecken einjagen, vorallem wenn sie einen ohne Vorwarnung anspringen.
Aber auch der tollkuehne Michele blieb nicht von den Attacken der Tiere verschont. Aber wir wollen ja nicht zu viel verraten. On the road again... wieder im Taxi... auf um irgendwie einen Bus nach Sandakan zu entern.
Die einheimischen Insassen sahen wohl zum ersten Mal eine "normale" Mitteleuropaeerin.
Nach 5 Stunden Fahrt und unzaehligen Kotzgeraeuschen der jugentlichen Eingebohrenen, kamem wir nach Sandakan.
und ich lecker Hamburger verschlang
erzaehl ich Euch naechstes Mal :-)
Eure Sylvie
PS: Hier noch ein kleines Bonusfilmchen